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Mit Gesamthandsgemeinschaft wird ein Personenzusammenschluss bezeichnet, der keine eigene Rechtspersönlichkeit hat und bei dem das gemeinsame Vermögen (das Gesamthandsvermögen dem jeweiligen Gesamthänder, in Gemeinschaft mit den anderen Gesamthänder, in vollem Umfang zusteht. D.h. der einzelne Gesamthänder kann über seinen "Anteil" nicht verfügen. Verfügungen sind immer nur durch alle Gesamthänder gemeinsam möglich.
Die einzelnen Formen der Gesamthandsgemeinschaft sind im BGB geregelt: ehelicher Güterstand, ungeteilte Erbengemeinschaft.
Im Gesellschaftsrecht ist die Gesamthand mit demMoPeG abgeschafft worden. §§ 718, 719 BGB wurden geändert.
Die Gesamthandsgemeinschaft kann nur im gesamten aufgehoben werden.
Das Gegenstück ist die Bruchteilsgemeinschaft.
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